Immobilienvideo aus Fotos erstellen – so geht's
Ein Immobilienvideo aus deinen Inseratsfotos erstellen: welche Bilder, welche Reihenfolge, welcher Text ins Bild und was du vor dem Posten prüfst.

Um ein Immobilienvideo aus Fotos zu erstellen, wählst du 8 bis 12 scharfe Fotos des Objekts, ordnest sie so, wie ein Interessent durch die Wohnung gehen würde, blendest Preis, Fläche und Lage ein und endest mit einer Karte mit deinem Namen und deiner Telefonnummer. Drehen musst du nichts: Die Inseratsfotos reichen.
Diese Anleitung richtet sich an Makler, die schon Fotos haben und ein kurzes Hochformat-Video für Instagram Reels, Facebook, TikTok oder Stories wollen. Sie zeigt die Entscheidungen, auf die es ankommt, und die Prüfungen, mit denen das Video ehrlich bleibt.
Was brauchst du, bevor du anfängst?
Du brauchst drei Dinge: die Objektfotos, die Angaben fürs Bild und deine Kontaktdaten. Sammle sie vorher, denn ein geänderter Preis oder eine neue Telefonnummer nach dem Rendern heißt: alles noch einmal.
- Fotos: die echten Fotos dieses Objekts, gemacht für dieses Inserat. Keine Visualisierungen, keine Stockbilder, keine Fotos der Nachbarwohnung.
- Angaben: Kaufpreis oder Kaltmiete, Wohnfläche, Lage, Zimmerzahl, Etage und zwei, drei Besonderheiten wie Balkon oder neue Einbauküche.
- Kontakt: Name, Telefonnummer und Maklerbüro, genau so geschrieben wie im Exposé und im Inserat auf ImmoScout24 oder Immowelt.
Was noch nicht bestätigt ist, kommt nicht ins Video. Eine falsche Zahl im Bild verbreitet sich weiter als eine falsche Zahl im Beitragstext.
Welche Fotos gehören ins Video, und in welcher Reihenfolge?
Nimm die Fotos, die ein Zuschauer braucht, um sich die Wohnung vorzustellen, und zwar in der Reihenfolge einer Besichtigung. Starte mit dem stärksten Bild, geh dann durch das Objekt und schließe mit einem Detail oder Ausblick, der es von anderen abhebt.
| Platz | Foto | Wozu |
|---|---|---|
| 1 | Bester Raum oder Ausblick, hellstes Bild | Entscheidet, ob jemand weiterschaut |
| 2 | Wohnzimmer, weit | Zeigt Größe und Grundriss |
| 3 | Küche | Einer der ersten Räume, die Käufer und Mieter prüfen |
| 4 | Schlafzimmer | Macht aus Räumen ein Zuhause |
| 5 | Bad, wenn sauber und hell | Sonst weglassen |
| 6 | Balkon, Terrasse oder Garten | Oft das stärkste Argument |
| 7 | Ein Detail: Fenster, Stauraum, Parkett | Der Unterschied zu ähnlichen Inseraten |
| 8 | Haus oder Straße | Passt zu dem, was Interessenten vor Ort sehen |
Zwei Regeln halten den Rhythmus. Räume zusammenhalten, damit man den Grundriss im Kopf mitgehen kann. Weite und nahe Bilder abwechseln, damit das Video nicht gleichförmig wirkt.
Die meisten Inseratsfotos sind im Querformat. Ein Hochformat 9:16 behält nur etwa 38 % der Breite eines üblichen 3:2-Fotos, also wähle Bilder, bei denen das Wichtige in der Mitte liegt. Prüfe jedes Bild nach dem Zuschnitt: Ein halbes Fenster oder ein abgeschnittenes Sofa wirkt nachlässig.
Wie lang sollte ein Immobilienvideo sein?
Kurz: ein Durchgang durch das Objekt, keine komplette Führung. Bei etwa 2,5 bis 3 Sekunden pro Foto ergeben 8 bis 12 Fotos rund 20 bis 35 Sekunden, das ist auch die Länge, die PropReels rendert.
Unter acht Fotos wirkt das Video meist dünn. Über zwölf sieht man denselben Raum doppelt, bevor die Kontaktkarte kommt. Instagram, Facebook und TikTok ändern ihre Vorgaben zu Länge und Format häufig, prüfe also die aktuellen Regeln, bevor du eine längere Fassung planst.
Welcher Text gehört ins Bild?
Blende die Angaben ein, nach denen Interessenten filtern, und sonst nichts. Viele schauen ohne Ton, also muss der Text die Arbeit machen.
- Preis auf dem ersten oder zweiten Bild, bei Vermietung mit "kalt" oder "pro Monat".
- Stadtteil, nicht nur die Stadt: "Schwabing, München" sagt mehr als "München".
- Fläche und Zimmer: "68 m² · 3 Zimmer".
- Etage, wenn sie zählt: Dachgeschoss mit Blick oder Erdgeschoss mit Garten.
- Höchstens eine Besonderheit pro Szene, in wenigen Worten.
Halte Text vom unteren und rechten Rand fern, dort legen die Apps Beschreibung und Buttons ab. Eine kurze Zeile pro Szene liest sich leichter als ein Absatz.
Drei Wege zum Video
Du kannst selbst schneiden, jemanden beauftragen oder ein Tool für Inseratsfotos nutzen. Alle drei funktionieren; sie unterscheiden sich darin, wie viel Kontrolle du behältst und wie viel Zeit jedes Objekt kostet.
| Weg | Du bestimmst | Achte auf |
|---|---|---|
| Selbst schneiden in einer allgemeinen Video-App wie CapCut oder Canva | Alles: Reihenfolge, Timing, Text, Musik | Dauert pro Objekt am längsten; jedes Video sieht etwas anders aus |
| Videograf oder Videodienst | Briefing und Freigabe | Du wartest auf die Lieferung und zahlst pro Objekt |
| Foto-zu-Video-Tool für Makler | Fotos, Reihenfolge, Angaben, Stil | Manche Tools ergänzen KI-Bewegung, Möbel oder einen neuen Himmel; das verändert das Objekt |
Egal, wofür du dich entscheidest: Das Objekt im Video muss so aussehen, wie es wirklich ist. Wenn ein Tool Möbel einfügt, Gegenstände entfernt oder Kamerafahrten durch Räume erfindet, prüfe das Ergebnis Bild für Bild und kennzeichne virtuelles Home Staging deutlich.
So geht es mit PropReels
PropReels macht aus deinen eigenen Inseratsfotos ein gebrandetes MP4 im Hochformat, 1080×1920, etwa 20 bis 35 Sekunden lang. Die Fotos bleiben genau so, wie sie aufgenommen wurden: nichts wird generiert, verbessert oder verändert.
- Fotos hochladen, auswählen und in Reihenfolge bringen.
- Preis in Euro, Fläche, Lage, Zimmer, Etage und ein paar Besonderheiten eintragen.
- Einen Stil wählen und Name, Telefonnummer und Maklerbüro ergänzen.
- Die Texte prüfen. PropReels schlägt für jede Szene einen kurzen Text aus deinen Fotos und Angaben vor, du kannst jeden ändern oder löschen.
- Das MP4 herunterladen und selbst posten. PropReels veröffentlicht nicht in sozialen Netzwerken oder auf Immobilienportalen.
Die Schritte zeigt die PropReels-Startseite, und die FAQ beantworten die üblichen Fragen zu Fotos und Sprachen.
Checkliste vor dem Posten
Geh diese Liste durch, sobald das Video fertig ist. Das dauert zwei Minuten und fängt die teuersten Fehler ab.
- Preis, Fläche, Zimmer und Lage stimmen Zeichen für Zeichen mit dem Inserat überein.
- Jedes Foto zeigt dieses Objekt im heutigen Zustand.
- Kein Foto ist so bearbeitet oder virtuell möbliert, dass der Zuschauer es nicht erkennt.
- Das erste Bild funktioniert schon allein, bevor Text erscheint.
- Name und Telefonnummer stehen auf der letzten Karte und im Beitragstext.
- Wenn das Video auch auf ImmoScout24, Immowelt oder Kleinanzeigen soll, prüfe in deren aktueller Hilfe, ob und wie sie Videos annehmen.
Dein nächster Schritt
Öffne den Ordner deines letzten Objekts und such die acht Fotos aus, die du nehmen würdest. Wenn du das Ergebnis sehen willst, bevor du dich entscheidest, leg ein kostenloses PropReels-Konto an: Du bekommst fünf kostenlose Videos ohne Kreditkarte, und auf der Preisseite stehen die einmaligen Pakete danach.